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„Bürokratieabbau“ – ein Beitrag zur Steigerung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit?

Prof. Dr. Achim Truger

25.09.2025 | 19:00 Uhr
Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Nachdem die Bürokratiekosten in Deutschland in den letzten 25 Jahren als Wettbewerbsfaktor in der öffentlichen Auseinandersetzung kaum eine Rolle spielten, stehen sie in jüngerer Zeit im Mittelpunkt der Diskussion um die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland. Es besteht kein Zweifel, dass die Unzufriedenheit mit bürokratischen Anforderungen in Deutschland zuletzt gestiegen ist. Vor allem sehen große Teile der deutschen Wirtschaft in einer ausufernden Bürokratie die Ursache der gegenwärtigen Stagnationskrise. Oder ist die Forderung nach Bürokratieabbau nur ein Vorwand für den Abbau von sozialen Schutzrechten und ökologischen Standards?

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist in seinem jüngsten Frühjahrsgutachten der Frage nachgegangen, welche Rolle die Bürokratie zur Erklärung der wirtschaftlichen Probleme der deutschen Wirtschaft spielt und was ein Bürokratieabbau leisten kann, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

Prof. Dr. Achim Truger ist Wirtschaftswissenschaftler,  Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Staatstätigkeit und Staatsfinanzen an der Universität Duisburg-Essen und seit 2019 Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er stellt die Ergebnisse des Frühjahrsgutachten vor und nimmt zu den Vorschlägen zum Bürokratieabbau Stellung.

Moderation: Cosima Schmitt

Anmeldung bitte über den QR-Code auf der beigefügten Einladungskarte !